Beratungshilfe, Prozesskostenhilfe

Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe

Als Empfänger von Arbeitslosengeld II haben Sie meist einen Anspruch auf Beratungshilfe oder Prozesskostenhilfe.

Was ist Beratungshilfe?

Durch die Beratungshilfe soll es Bürgern mit geringem Einkommen ermöglicht werden, sich anwaltlich beraten und vertreten zu lassen.

Wer erhält Beratungshilfe?

Beratungshilfe erhält, wer die Kosten für die Beratung oder Vertretung durch einen Rechtsanwalt nicht aufbringen kann und dem keine andere zumutbare Möglichkeit für eine Hilfe zur Verfügung steht. Die beabsichtigte Wahrnehmung der Rechte darf nicht mutwillig sein. Anfallende außergerichtliche Rechtsanwaltskosten können übernommen werden. Die eigentliche Beratung findet nicht durch das Gericht, sondern bei einem selbst zu beauftragenden Rechtsanwalt statt. In Berlin sind alle Rechtsanwälte zur Gewährung von Beratungshilfe grundsätzlich verpflichtet.


Wo erhält man Beratungshilfe?

Die Beratungshilfe kann vorab beim Amtsgericht beantragt werden.

Ein Formular zur Beantragung von Beratungshilfe sowie ein Merkblatt finden Sie unten.

Was kostet die anwaltliche Beratung mit Beratungshilfe?

Der Anwalt kann eine Beratungshilfegebühr in Höhe von 10 Euro verlangen. Die Gebühr wird Ihnen in der Rechtsanwaltskanzlei Koch erlassen.

Was ist Prozesskostenhilfe?

Über die Prozesskostenhilfe (PKH) kann einkommensschwachen Personen eine finanzielle Unterstützung zur Durchführung von Gerichtsverfahren gewährt werden. 

Ich berate Sie gerne zu den Voraussetzungen und Folgen der Gewährung von Prozesskostenhilfe.


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Manuel Koch Rechtsanwalt,
03.07.2012, 07:54